2.17.94.1, 2019-07-05 00:05:51

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Tiguan Allspace 2.0 TDI SCR 4MOTION (110 kW) Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 6,1 / außerorts 5,2 / kombiniert 5,6; CO₂-Emission kombiniert: 146 g/km; Effizienzklasse B.

Jeder Tag ein Abenteuer.

Text Volkswagen Aktiengesellschaft
Fotos Jan Hütz

Text Volkswagen Aktiengesellschaft        Fotos Jan Hütz

Die Liebesgeschichte zwischen einer Südafrikanerin und einem Deutschen trug in der berühmten Weinregion Stellenbosch buchstäblich Früchte: Die beiden erfüllten sich den Traum von einem eigenen Weingut. Mit dem Tiguan Allspace waren wir zu Gast bei „Kunjani Wines“ und erlebten einen Ort, der durch Herzlichkeit, Leidenschaft und Neugierde zur Heimat für große Talente und hervorragende Weine geworden ist.

„Als Paul und ich uns auf einem Familienfest in Deutschland kennenlernten, sprach er meine Sprache nicht – und ich nicht seine“, erzählt Pia Watermeyer. Trotzdem verliebten sie sich ineinander: der deutsche Unternehmer Paul Barth, der zwischen Weinreben im Rheingau aufgewachsen war, und Pia, Inhaberin einer Werbeagentur in Kapstadt. Besonders Paul war beim Werben um seine Traumfrau keine Hürde zu hoch. Schon gar keine sprachliche. Die beiden kauften Wörterbücher, amüsierten sich über den Dialekt des anderen, ließen am Telefon Freunde für sich übersetzen – und besuchten einander auf zwei Kontinenten. Kurz: Die Zeit des Kennenlernens war eine so abenteuerliche wie romantische. „Das Wort ‚Kunjani‘ beherrschten wir aber von Anfang an beide“, erinnert sich Pia. Paul kannte es, weil er glühender Südafrika-Fan war, schon bevor Pia in seinem Leben auftauchte. Und weil mit diesem „Kunjani“, das auf Zulu so viel bedeutet wie „Hallo, wie geht’s?“, alles begann, befinden wir uns jetzt auf einem Weingut, das „Kunjani Wines“ heißt – auf dem Weingut von Pia Watermeyer und Paul Barth.

Paul Barth und Pia Watermeyer

Ihr Weingut kauften sie 2012, ein Jahr später zogen sie her und stellten alles auf den Kopf. 2018 wurde „Kunjani Wines“ fertiggestellt. Wobei man bei Paul nie weiß. „Ich würde gerne noch eine Straußwirtschaft eröffnen, das ist eine einfache, traditionelle Saison-Gastronomie, wie ich sie aus dem Rheingau kenne.“ 

Lameks sorgfältig zusammengestellte Gerichte sind so gesund wie köstlich – und ein wahrer Augenschmaus.

Ein professionell geführter Anbaubetrieb mit prämierten Weinen, ein Gourmet-Restaurant, vier modern eingerichtete Cottages: Was zunächst vor allem als gemeinsames Zuhause gedacht war – und als Hobby für Paul, der aus einer Winzerfamilie stammt –, ist mittlerweile viel mehr für beide. Und eine Top-Adresse in der Weinszene der Region. Vom überraschenden Erfolg beflügelt, gaben sie ihre vorherigen Firmen auf (einen Handwerksbetrieb im Rheingau und ein Büro für Außenwerbung in Kapstadt) und konzentrieren sich nun voll auf ihr gemeinsames Abenteuer. 

 

Am Mittag haben sich nicht nur Weinliebhaber zur Verkostung angesagt, sondern auch Fans der exzellenten Kochkunst von Küchenchef Lamek. „Lamek ist ein Ass – sowohl am Herd als auch menschlich“, schwärmt Pia. „Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, dass wir ihn für unser Restaurant gewinnen konnten.“ Lameks Kochkünste sind umso beeindruckender, als er es schafft, ausschließlich nachhaltig produzierte, regionale Zutaten zu verwenden. Jeden Fisch von der Kunjani-Speisekarte findet man auf der sogenannten Grünen Liste der „South African Sustainable Seafood Initiative (SASSI)“ für nachhaltige Fischerei; Kräuter und Gemüse entstammen dem eigenen Garten des Restaurants. Erstklassige Zutaten sind für Lamek unverhandelbar – aus ihnen zaubert er dann saisonale Menüs voller Farbe, Phantasie und Extravaganz. Ständig hat er neue Eingebungen und setzt spontan etwas Zusätzliches auf die Karte, was die Stammgäste natürlich besonders freut.

Paul kommt aus einer Winzerfamilie und weiß viel über die Pflege der Reben und die Ernte von Wein. „Einen einfachen Wein würde ich wohl auch hinkriegen, aber den Ausbau eines Top-Weins überlasse ich dann doch lieber einem Profi wir Carmen.“ Gemeinsam mit Vorarbeiter Thulani kümmert Paul sich um die Weinberge.

„Jeder Tag ist wie ein Schultag für mich, ich lerne von Carmen alles über die Kultivierung und den Ausbau von Wein. Wir sind ein gutes Team“, erklärt Pia uns mit Leidenschaft in der Stimme.

Langsam füllt sich der Parkplatz vor dem Restaurant. Vor der Kulisse aus Weinlandschaft und Bergpanorama fügt sich der geländegängige Tiguan Allspace gut ein. Doch er bleibt nicht lange hier stehen. Denn Paul muss nach Somerset, wo die Kunjani-Weine gelagert werden. Dort will er ein paar Flaschen für eine Sonderbestellung abholen. Der Weg führt zunächst quer durch die Weinberge. Dank 110 kW (Kraftstoffverbrauch in l/100 km:  innerorts 6,1 / außerorts 5,2 / kombiniert 5,6; CO₂-Emission kombiniert: 146 g/km; Effizienzklasse B) und Offroad-Paket powert der Tiguan über die holprigen Wege. „Vor allem wenn es regnet, muss ein Fahrzeug hier ganz schön belastbar sein“, erläutert Paul. Für geteerte Straßen umständlichere Routen zu fahren, kommt dem Weingutbesitzer nicht in den Sinn. Zu viel zu tun, und Pia wartet! 

 

Im Weinlager angekommen, verstaut Paul die Kisten im Kofferraum des Tiguan Allspace. Wenn die dritte Sitzreihe heruntergeklappt ist, ergibt sich eine Lademenge von bis zu 1655 Litern – natürlich nicht in Weinflaschen gerechnet. Zwei Kisten tun es heute auch.

 

Ausgebaut hat die Weine, die Pia und Paul unter ihren beiden Labels „Kunjani Wines“ und „Howzit“ vertreiben, Carmen Stevens. Als eine der ersten Frauen studierte sie in den Neunzigerjahren in ihrer Heimat Südafrika Agrarwirtschaft und gilt heute als eine der talentiertesten Winzerinnen des Landes. Dass sie bereits zahlreiche prämierte Weine im Portfolio hatte, wusste auch Pia, als sich die Wege der beiden kreuzten – und war selig, als sie die erfahrene Fachfrau schließlich überzeugen konnte, als Winzerin nach Kunjani zu kommen. „Seither ist Carmen geduldig genug, mich nach und nach in die Geheimnisse des Weinbaus einzuführen. Denn für mich war das Thema ja, anders als für Paul, völliges Neuland. Ich lerne jeden Tag etwas Neues von ihr, Kunjani ist wie eine Schule für mich.“  Besonders bemerkenswert: Gleich der erste Shiraz, den Carmen 2015 für das junge Weingut ausbaute, gewann eine Goldmedaille bei den Michelangelo International Wine Awards.

Carmen Stevens ist eine der besten Winzerinnen des Landes. Auch sie hat in Kunjani eine neue Heimat gefunden.

Auch Carmen ist sehr froh über die Partnerschaft: „Natürlich ist Stellenbosch als Weinanbaugebiet etabliert in der Welt. Aber ich will dabei helfen, dass auch der Wein aus genau diesem Tal, dem Devon Valley, noch bekannter wird. Es macht mir viel Freude, unseren Shiraz weiterzuentwickeln. Denn er ist einfach unverwechselbar.“ Es sei ein würziger, eleganter Paprika-Duft, der Kunjani-Weine so einzigartig mache, erklärt sie uns weiter. „Außerdem liebe ich es, dass mein Wissen hier wirklich wertgeschätzt wird. Pia und ich sind gute Freundinnen geworden. Wir hören einander zu, lernen voneinander. Und so halten wir das auch mit allen anderen Mitarbeitern.“

 

Pia pflichtet bei: „Ich will Menschen aus unserer Region weiterbringen, ihnen Raum für ihr Talent geben und gleichzeitig ein Zuhause, einen sicheren Hafen.“ Das gleiche Gefühl habe sie selbst gehabt, als sie dieses Stück Land zum ersten Mal betrat. „Ich kam mir sofort gut aufgehoben vor und wusste noch am gleichen Tag: Hier kann ich leben. Auch alleine, wenn es sein muss – falls Paul noch eine Weile in Deutschland bleibt.“ Doch dazu kam es nie: Paul verliebte sich genau wie sie in das Fleckchen Erde, und so wurde es zur dauerhaften Heimat für die stetig wachsende Kunjani-Familie. Eines ihrer wichtigsten Mitglieder: Vorarbeiter Thulani, Pias rechte Hand im Tagesgeschäft.

Thulani, Vorarbeiter und Pias rechte Hand, verfolgt nachhaltige Konzepte. „Unsere Gänse essen die Schnecken, die sonst an den Wein gehen würden. So regelt die Natur vieles von selbst.“

Thulani hat in diesen Wochen im März, die dem Spätherbst in Europa entsprechen, viel zu tun. Die letzten Trauben des Jahres müssen nun eingeholt werden. Schon vor Morgengrauen fährt er mit dem gesamten Ernteteam zur Lese in den Weinberg, damit sie in den heißen Mittagsstunden wieder zurück im Weingut sind. Für Thulani sind Pia und Paul mehr als einfach nur Arbeitgeber. „Ich wohne mit meiner Frau und meiner kleinen Tochter Charlotte in einem Cottage auf dem Weinberg. Wir leben hier tatsächlich wie eine große Familie.“ 

 

Charlotte hat Ferien, und etwas langweilig wird es ihr schon, wenn die Erwachsenen alle im Weinberg sind. Doch es gibt da noch etwas, das diesen Ort so besonders und lebenswert macht: Das Meer und der Strand sind nur eine Stunde entfernt. Zeit für etwas Erholung – und ein leckeres Picknick. Chefkoch Lamek macht in der Küche des Restaurants ein paar köstlich aussehende Sandwiches zurecht, Pia und Charlotte packen Decken und Kissen in den Tiguan Allspace. Jetzt kann der 7-Sitzer seine volle Kompetenz entfalten. Charlotte folgt mit staunenden Blicken den Bewegungen ihres Vaters: Thulani klappt die letzte Sitzreihe auf, damit die Kleine dort ihr eigenes Reich hat – mit viel Platz für ihre Kuscheldecke und ihre Spielsachen. Picknickkorb, Kühltasche und Badelatschen finden aber dennoch genug Platz im Kofferraum. Dafür, dass die gesamte Ausflugsausrüstung auch bei Fahrten über Stock und Stein da bleibt, wo sie hingehört, sorgt ein individuell verstellbares Kofferraum-Steckmodul. 

„Für mich muss ein Auto einfach groß, kraftvoll und flexibel sein. Im Alltag habe ich meine beiden großen Hunde dabei. Und natürlich brauche ich Platz für viel Gepäck, wenn ich bald endlich mit Paul die große Südafrika-Rundreise unternehme, von der ich träume“, sagt Pia. Wie für sie gemacht, der Tiguan Allspace…

 

Die Ausflügler sind am Meer angekommen. In den Buchten und an der Küste rund um Kapstadt ist der Strand traumhaft, das Wasser allerdings bitterkalt. Die Antarktis ist so nah, dass hier oft Wale einkehren. Zwischen Mai und November kalben sie sogar rund um Hermanus. Heute aber sind am Horizont weder meterhohe Wasserfontänen noch mächtige Schwanzflossen zu erkennen. „So langsam nehme ich das persönlich“, murmelt der besonders konzentriert aufs Meer spähende Paul, mehr zu sich selbst als zur Gruppe. „Ich komme seit 40 Jahren an diese Strände. Und habe immer noch keinen einzigen Wal gesehen.“ 

Charlotte genießt es, viel Platz für sich zu haben. So kann sie selbst bestimmen, wie viel Spielzeug sie mitnehmen möchte.

Nichts vergessen? Nein, alles da. Dank integrierter Stau- und Ordnungssysteme ist der Ausflug perfekt organisiert.

Frische 18 Grad hat das Wasser. Zum Baden zu kalt, zum Spielen genau richtig. Und zum Walknochenfinden. Oder sind die länglichen Fundstücke doch nur Stöcke?

Mittlerweile geht die Sonne unter. Charlotte hat sich müde gespielt, der Proviant ist verputzt. „Wo fahren wir jetzt hin, Papa?“, ruft sie, als die Truppe aufbricht. „Wir folgen einfach der Sonne“, antwortet Thulani. 

 

In der Dämmerung durchfahren wir den Franschhoek Pass. Das Active Info Display führt uns zielsicher über die Regionalstraße R45 zwischen Franschhoek und Villiersdorp. Die Straßen winden sich in beeindruckenden Haarnadelkurven. Der Dynamic Light Assist sorgt automatisch für partielles Auf- und Abblenden. Durch das Panoramadach blinzelt Charlotte müde in den Sternenhimmel.

 

Nicht nur nach einem langen Tag ist es angenehm, sich auf die intelligenten Fahrerassistenzsysteme des Tiguan Allspace verlassen zu dürfen. Neben der dynamischen Fernlichtregulierung (Dynamic Light Assist) hilft der Spurhalteassistent (Lane Assist), wenn enger werdende Fahrspuren oder schmale Landstraßen die Konzentration zu schwächen drohen. Dank der elektronischen Unterstützung steuert Pia ihre Wahlfamilie mit einem besonders sicheren Gefühl nach Hause. Jetzt freuen sich alle auf ihre Betten. Denn morgen ganz früh beginnt der Endspurt: die Lese der letzten Trauben des Jahres. 

Reisetipps

 

Botanischer Garten, Stellenbosch:

In Stellenbosch gibt es dank des gleichmäßigen Klimas noch andere Pflanzen außer Wein. Der wunderbaren Botanische Garten der Universität ist eine Oase mit Orchideen, Palmen, Proteen und anderen imposanten exotischen Pflanzen, einem hübschen Café und einem kleinen Laden mit lokalen Produkten mitten in der Innenstadt.

 

Kogel Bay Campground:

Auf dem Weg von Stellenbosch nach Hermanus liegt dieser Zeltplatz vor atemberaubender Kulisse. Man kann sein Zelt direkt am Strand aufschlagen und auf Wale warten. Der Kontakt ist mühselig, es geht eigentlich nie jemand ans Telefon. Und einfach hinfahren funktioniert nicht. Aber wem es gelingt, telefonisch zu reservieren, dem winkt einer der schönsten Zeltplätze Afrikas.

Veröffentlicht: Juli 2019

 

Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Helmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern, oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

 

Tiguan Allspace 2.0 TDI SCR 4MOTION (110 kW) Kraftstoffverbrauch in l/100 km:  innerorts 6,1 / außerorts 5,2 / kombiniert 5,6; CO₂-Emission kombiniert: 146 g/km; Effizienzklasse B.